Union Berlin trennt sich von Trainer Baumgart nach Heidenheim-Pleite
Nach der Niederlage gegen Heidenheim hat Union Berlin die Reißleine gezogen und Trainer Steffen Baumgart entlassen. Ein Blick auf die Hintergründe dieser Entscheidung.
Union Berlin hat nach der überraschenden Niederlage gegen Heidenheim am vergangenen Wochenende die Konsequenzen gezogen und Trainer Steffen Baumgart entlassen. Die Pleite war der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, nachdem die Mannschaft in den letzten Monaten wiederholt enttäuscht hat. Viele Fans hatten schon länger das Gefühl, dass sich unter Baumgart nicht viel tut, und die Ergebnisse sprachen eine deutliche Sprache. Der erste Punkt der Bundesliga-Saison konnte zwar eingefahren werden, doch die bislang gezeigten Leistungen ließen wenig Hoffnung auf Besserung.
Es ist nicht überraschend, dass die Vereinsführung entschlossen hat, diesen Schritt zu gehen. Union Berlin hat in der vergangenen Saison noch um die internationalen Plätze mitgespielt, und die Erwartungen waren hoch. Nun steht der Verein in der Tabelle weiter unten und droht, in den Abstiegskampf verwickelt zu werden. Bei der Pressekonferenz zur Bekanntgabe der Entscheidung betonte Sportdirektor Oliver Ruhnert, dass die Entscheidung nicht leicht gefallen sei, jedoch notwendig war, um eine Trendwende einzuleiten. Es bleibt abzuwarten, wer nun als Nachfolger von Baumgart ins Gespräch kommt. Der Verein wird unter Druck stehen, schnell einen neuen Trainer zu finden, der das Ruder herumreißen kann, sonst könnte die Saison noch düsterer werden als zunächst angenommen.
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